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Osteoporose – wie Sie Ihre Knochen schützen können

Geschrieben in Aktuelles > Allgemeinmedizin am
Manchmal genügt es nur unglücklich zu stolpern oder etwas unglücklich zu heben, damit ein Knochen bricht.

Manchmal geschieht dieses auch ohne erkennbare Ursache und der Rückenschmerz entpuppt sich bei näherer Untersuchung als eingebrochener Wirbelkörper.

Der Grund ist in den meisten Fällen eine Osteoporose, auch Knochenschwund genannt.

In Deutschland sollen rund acht Millionen Menschen betroffen sein, darunter besonders viele Frauen. Denn als wichtigste Ursache einer Osteoporose gilt der Östrogenmangel nach den Wechseljahren.

Im höheren Alter treten weitere Ursachen in den Vordergrund: Bewegungsmangel, aber auch eine Unterversorgung mit Kalzium und Vitamin D sind die Hauptgründe einer Altersosteoporose, an der auch Männer erkranken. Kalzium ist der wichtigste Knochenbaustoff, Vitamin D sorgt dafür, dass dieser Mineralstoff aus dem Blut in die Knochen eingebaut wird. Zwischen 1000 und 1500 mg Kalzium sollte man täglich zu sich nehmen, das entspricht in etwa einem Glas Milch, zwei Scheiben Hartkäse oder einem Becher Joghurt. Außer in Milchprodukten steckt Kalzium auch in grünem Gemüse wie Brokkoli, Grünkohl oder Lauch und in etlichen Mineralwässern. Die Versorgung mit Vitamin D lässt sich weniger einfach sicherstellen. 800 bis 2000 Internationale Einheiten (IE) pro Tag sind empfohlen. Über die Ernährung lässt sich der Bedarf jedoch kaum decken, den Großteil des Vitamins bildet der Körper in der Haut unter dem Einfluss der UVB-Strahlen des Sonnenlichts. Die empfohlene halbe Stunde im Freien pro Tag reicht dafür vor allem bei Älteren nicht immer aus, weshalb eine zusätzliche Einnahme eines Vitamin-D-Präparates sinnvoll sein kann.

Oft lässt sich der Verdacht auf das Vorliegeneiner Osteoporose schon aus der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung eines Patienten ableiten.

Ob und welche weiteren Untersuchungen notwendig sind, darüber beraten wir Sie gerne persönlich in unserer Sprechstunde.

 

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