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Ihr persönlicher Leitfaden im Umgang mit der Schweinegrippe H1N1 09

Geschrieben in Aktuelles > Allgemeinmedizin am
Die Erkrankung verläuft zumeist mild. Da es sich aber bei dem Erreger um ein neuartiges Grippevirus handelt und es in der Bevölkerung bislang - anders als bei der herkömmlichen Grippe im Herbst / Winter - so gut wie keinen Immunschutz gibt, treten selten auch schwere Verläufe auf.

Die Übertragung erfolgt überwiegend durch Tröpfchen, wie sie beim Sprechen oder auch beim Niesen oder Husten entstehen. Auch Tröpfchenkerne, die das Virus längere Zeit in der Luft überleben lassen, können durch Übertragung auf die Schleimhäute einer Kontaktperson (Augen, Mund, Nase) zu einer Krankheitsübertragung führen. Auch Oberflächen, die mit virushaltigem Sekret belegt sind, können über Berührung z. B. mit den Händen und anschließenden Kontakt zu den Schleimhäuten als Infektionsquelle dienen (siehe Beitrag Hygienemaßnahmen in Aktuelles vom 24.Juli 2009).

Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Schweinegrippe-Erkrankung scheint ähnlich wie bei der Influenza-Grippe ein bis vier Tage zu betragen (Inkubationszeit). Die Ansteckungsfähigkeit kann bei manchen Personen bereits einen Tag vor dem Auftreten der typischen Symptome vorliegen. Die Viren werden voraussichtlich für die Dauer von einer Woche ausgeschieden.

Das klinische Bild der neuen Grippe ähnelt dem der bekannten Influenza-Grippe:

Innerhalb kurzer Zeit ( wenige Stunden ) plötzliches Auftreten von Fieber, Husten , Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit. In einigen Fällen kann auch Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten.

Wenn diese Symptome in Ihrem Fall zutreffen und wenn Sie aus einem Risikogebiet kommen oder Kontakt zu betroffenen Erkrankten gehabt haben, so setzten Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Sollten Sie sich direkt in der Praxis vorstellen, so halten sie bitte Distanz zu Ihren Mitmenschen und weisen Sie unsere medizinischen Fachangestellten auf Ihren Verdacht hin, damit diese Sie sofort kompetent betreuen können.

Der bessere Weg aber ist die telefonische Kontaktaufnahme mit der Praxis. Wir Ärzte sind bemüht, sie möglichst noch während der Sprechstunde zurückzurufen, um anhand Ihrer Angaben zu entscheiden, welches therapeutische Vorgehen sinnvoll ist. Das Aufsuchen der Praxis ist in den meisten Fällen nicht notwendig, eine Behandlung lässt sich auch zuhause in den meisten Fällen einleiten.

Scheuen Sie sich nicht, uns anzurufen, wenn Sie unsicher sind . Auch bei etwas anders aussehendem klinischem Bild (so genannter grippaler Infekt) kann vorab zumeist telefonisch geklärt werden, welche weiteren Maßnahmen in ihrem persönlichen Krankheitsfall angezeigt sind.

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