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Heuschnupfen: Fast jeder fünfte leidet darunter

Geschrieben in Aktuelles > Allgemeinmedizin am
Treffen Blütenpollen (Allergene) bei einem entsprechend veranlagten Menschen auf die Schleimhäute des Nasen-Rachen-Raums, lösen sie dort eine Entzündung aus.

Die Antikörper in den Schleimhäuten reagieren bei weiterem Allergenkontakt mit Mastzellen, die Entzündungsstoffe ausstoßen. Die Schleimhäute schwellen an und bilden wässriges Entzündungssekret. Diese allergische Reaktion lässt sich mit Medikamenten oder mit einer Immuntherapie an verschiedenen Stellen unterbinden.

 

Medikamente gegen Heuschnupfen wie lokale Kortisonsprays oder die verschiedenen Antihistaminika blockieren die Wirkung der Entzündungsstoffe (Histamin) an den Schleimhäuten. Die Symptome Juckreiz und Sekretfluss unterbleiben.

 

Durch eine spezifische Immuntherapie verabreicht man einem Allergiker den Auslöser seiner Beschwerden in geringer Dosis und unter ärztlicher Kontrolle. Dieses kann das Immunsystem „desensibilisieren“, es lernt die betreffende Substanz – das Allergen – zu tolerieren. Die maßgebliche Wirkung der Behandlung ist auf Antikörper zurückzuführen, die die allergische Reaktion blockieren. Möglicherweise gelingt dieses auch bald mit Tropfen oder Tabletten und nicht nur mit Spritzen unter die Haut. Diese spezifische Immuntherapie wird auch deshalb empfohlen, weil sie auch allergischem Asthma entgegenwirkt, also vor dieser ernsten Spätfolge des Heuschnupfen schützen kann.

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