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Blutzuckermessung – was ist wichtig?

Geschrieben in Aktuelles am
Wer – insbesondere als Diabetiker – seinen Blutzuckerwert kennt,empfindet ein Plus an Sicherheit und kann mit entsprechenden Höhen und Tiefen durch Messen, Essen und Bewegung im Alltag besser umgehen.

Also: „Essen und Trimmen – beides muss stimmen“. Der Slogan der Trimm-dich-Welle der Siebzigerjahre gilt heute noch wie damals, gilt für Menschen mit und ohne Diabetes Mellitus.

Für den Zuckerkranken aber ist die Blutzuckermessung ein Bestandteil des Diabetes-Selbstmanagement. Die Erstattung der Kosten für Blutzucker-Teststreifen durch die Krankenkasse erfolgt aber nur bei Patienten, die insulinpflichtig an Diabetes erkrankt sind. Das ist nachvollziehbar, denn unter einer insulinunterstützten Therapie können die Blutzucker-Werte schon einmal schnell aus dem Ruder geraten. Dann muss rasch gegengesteuert (z. B. durch Traubenzucker) bzw. die Insulingabe angepasst werden. Das regelmäßige Messen ist also ein wichtiger Schritt, um eine Diabetestherapie den individuellen Lebensgewohnheiten bestmöglich anzupassen.

Für Typ-2-Diabetiker, die mit ihren Teststreifen haushalten müssen, weil sie nicht durch die Krankenkasse erstattet werden, empfiehlt sich, ab und zu ein Blutzuckertagesprofil zu erstellen.(Messungen morgens, mittags und abends vor und nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen ).

Auch Wert auf einen gesunden Lebensstil zu legen – mit einem Mehr an Bewegung und gesundem Essen, Nichtrauchen, Gewichtsabnahme – ist ein Garant für gute Ergebnisse. Was nicht fehlen darf sind die regelmäßigen Besuche beim Hausarzt im Rahmen des DMP-Behandlungsprogrammes sowie die Teilnahme an Schulungen.

Richtig Blutzucker messen:

  • vorab Hände gründlich reinigen
  • Finger alkoholfrei halten
  • kalte Hände kurz schütteln oder Finger aneinanderreiben
  • Stechhilfe entsprechend der Hautdicke einstellen
  • immer seitlich in die Fingerbeere stechen und Blutstropfen austreten lassen
  • Blutstropfen vom Teststreifen einziehen lassen
  • Blutzuckerwert auf der Geräteanzeige ablesen, ins Blutzuckertagebuch (gibt es in der Praxis) eintragen und / oder im Gerät speichern
  • Blutzuckertagebuch bzw. -gerät zu jedem Arztbesuch mitnehmen.

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