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Verstopfung

Geschrieben in Aktuelles > Ernährungsberatung am
Ein träger Darm schränkt das Wohlbefinden stark ein. Hier einige Tipps, das Verdauungssystem wieder in Schwung zu halten.

Ballaststoffreich essen: Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sind reich an Ballaststoffen. Im Darm quellen sie mit Wasser auf und drücken gegen die Darmwand. Das kurbelt das Verdauungsorgan an. Bei Bedarf kann man den Speiseplan mit zusätzlichen Quellstoffen anreichern, z.B. Leinsamen, Weizenkleie. Die Stuhlmenge und Häufigkeit des Stuhlgangs wird gesteigert. Wichtig ist es, zusätzlich viel zu trinken und die Ballaststoffe zu den Mahlzeiten einzunehmen. Zwei Esslöffel Leinsamen täglich zu einer Mahlzeit, z.B. in Joghurt, können schon helfen.

Ausreichend trinken: Eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit sollten täglich getrunken werden.

Sich viel bewegen: Menschen, die sich viel bewegen, leiden deutlich seltener unter Verstopfung. Ein täglicher halbstündiger Spaziergang, regelmäßiges Radfahren, Joggen oder Schwimmen kann schon sehr hilfreich sein.

Unterstützende Abführhilfen: Ist eine chronische Verstopfung nicht durch eine Änderung der Lebensweise, wie oben erklärt, zu beseitigen, können Abführmittel helfen – aber bitte nur nach hausärztlicher Rücksprache. Stuhlgangfördernde Mittel haben verschiedene Inhaltsstoffe mit unterschiedlicher Wirkung. Osmotische Abführmittel wie Laktose, Laktulose oder Macrogol binden Wasser, weichen so den harten Stuhl auf und machen ihn fülliger. Bei akuter Verstopfung helfen synthetische Mittel wie Bisacodyl und Natriumpicosulfat.

Wann sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen? Wenn eine Verstopfung erstmalig und plötzlich auftritt. Dieses gilt besonders für Patienten über 50 Jahre. Auch ein häufiger Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall, unklare Schmerzen im Bauchraum oder Blutausscheidungen beim Stuhlgang geben Anlass für eine hausärztliche Kontrolle.

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